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Kranfahrer Legende Fidi Ehlers seit 50 Jahren bei Hüffermann Krandienst

9 Sep. 2025, 10:38a.m.

Fidi Ehlers (Mitte) wird als Kranfahrer Legende zu seinem 50-jähigen Jubiläum von Daniel Janssen (re) Geschäftsführender Gesellschafter der Hüffermann Gruppe geehrt.

Nach seinem Hauptschulabschluss 1975 machte sich der am 02.04.1959 in Wildeshausen geborene Friedrich Ehlers, stets Fidi genannt, auf die Suche nach einem Ausbildungsplatz. Sein Traum: Landmaschinen-Schlosser. Doch die Plätze waren schnell vergeben. Im April 1975 bot sich ihm dann die Chance, bei Hüffermann eine Ausbildung zum Kfz-Mechaniker zu beginnen – und das als erster Lehrling des Unternehmens. Im Team mit etwa zehn Kollegen lernte er an der Visbeker Straße alles, was die Ausbildung rund um das Kfz und Fahrzeugbauwissen erforderte.

Von der Schule zu Hüffermann: Fidis beruflicher Werdegang

1979 dann, nach Abschluss seiner Ausbildung, begann Fidi den Wehrdienst bei der Bundeswehr in Wildeshausen. Doch auch währenddessen ließ er die Hüffer-Männer nie im Stich und stand stets mit Rat und Tat zur Seite. Nach dem Wehrdienst setzte Fidi seine Kfz-Karriere bei Hüffermann fort. Er arbeitete im Team von Rolf Hüffermann, dessen Vater Wilhelm Hüffermann 1913 das Unternehmen als Schmiede gegründet hatte. Der betriebliche Fokus unter Rolf Hüffermann lag neben der Instandsetzung von Lkw besonders auf dem Abschleppdienst. Heute wird die Hüffermann Gruppe von Daniel Janssen als geschäftsführender Gesellschafter geführt.

Fidis Weg zum Kranprofi

Fidi Ehlers in den 80er Jahren mit dem 25 Tonnen Gottwald Kran beim Setzen eines Dachstuhls.

Mit den Jahren nahm der Einsatz von Kranen bei Bergungsarbeiten kontinuierlich zu. Der erste Kran in der Flotte von Hüffermann war ein ausgemusterter FAUN-Kran der Bundeswehr – kurz darauf folgte ein Modell von Gottwald. Beide Maschinen wurden von Fidi Ehlers bedient, dem gelernten Kfz-Mechaniker, der damit den Grundstein für seine langjährige Karriere als Kranfahrer legte. Damals gab es keine formellen Schulungen – „Learning by Doing“ lautete das Prinzip. Gemeinsam mit seinem langjährigen Weggefährten Hinni Gerken war Fidi überwiegend im Umkreis von 100 Kilometern im Bergungseinsatz unterwegs. Doch nicht nur der Bedarf im Pannen- und Bergungsdienst wuchs – auch die industrielle Nachfrage nach Kranleistungen stieg rasant.
Seit den frühen 2000er Jahren verzeichnete Hüffermann ein stetiges Wachstum im Krangeschäft. Fidi erinnert sich noch lebhaft an einen besonderen Meilenstein: den ersten Liebherr-Kran, ein vierachsiger LTM 1030, der damals vom Autohaus Anders in Vechta nach Wildeshausen überführt wurde. Heute ist Liebherr fester Bestandteil der Flotte – ebenso wie Fidi selbst.
Im Laufe seiner Karriere hat Fidi sämtliche Tonnageklassen gefahren und sich kontinuierlich mit den steigenden Anforderungen der Branche weiterentwickelt. Heute gehört er zu den Dienstältesten Mitarbeitenden bei Hüffermann – dicht gefolgt von Maik Thies (45 Jahre) und Michael Müller (41 Jahre).
Seit Beginn seines Rentenalters geht Fidi weiterhin in Vollzeit seiner Leidenschaft als Kranfahrer nach und wird darüber hinaus auch als „Springer“ eingesetzt. „Fidi ist für uns aufgrund seiner Erfahrung und seiner Flexibilität ein außerordentlich wertvoller Mitarbeiter. Er fährt Kran, LKW, unterstützt die Kollegen der Werkstatt und hilft bei Verladearbeiten auf dem Hof für Großkrane oder dem Tagesgeschäft“, fasst Daniel Janssen zusammen.