Mit elektrischem Kranantrieb: Richi AG übernimmt MK 120-5.1E
23 März 2026, 3:55p.m.
Kranübergabe an die Richi AG (v.l.n.r.): Stefan Röthlisberger, Sascha Egli (beide Liebherr-Baumaschinen AG), Daniel Tomic, Thomas Ringo, Stefan Maike, Markus Fleck (alle Richi AG), Marc Bollinger (Liebherr-Baumaschinen AG).
Neu gegen alt: Die Richi AG mit Sitz in Weiningen (Kanton Zürich) hat einen Liebherr-Mobilbaukran MK 120-5.1E übernommen. Der neue Kran ersetzt einen 19 Jahre alten MK 100 in der Flotte des Schweizer Unternehmens. Der Kranantrieb der MK-Mobilbaukrane ist seit der Einführung dieser Liebherr-Baureihe vor rund 25 Jahren elektrisch ausgeführt. Daher können MK-Krane serienmäßig direkt mit Baustellenstrom angetrieben werden – alternativ zum integrierten Dieselaggregat.
Um den Vorteil der emissionsfreien Kranarbeit herauszustellen, vermarktet Liebherr alle MK-Krane der aktuellen Baureihe mit einem „E“ in der Typenbezeichnung. Auch für die Richi AG war der elektrische Kranantrieb ein wichtiges Kaufkriterium. „Auf immer mehr Baustellen steigen die Anforderungen, möglichst wenig Emissionen zu verursachen. Durch den 63-Ampere-Fremdstromanschluss haben wir die Möglichkeit, den MK 120-5.1E elektrisch zu betreiben und so Emissionen zu reduzieren“, erklärt Markus Fleck, Bereichsleiter Krane & Spezialtransporte bei der Richi AG.
Mobilbaukrane: Alleskönner für den urbanen Einsatz
Seit rund zwanzig Jahren setzt die Richi AG auf das Konzept der Liebherr-Mobilbaukrane. Ausschlaggebend sind die hohe Flexibilität und Effizienz, eine wirtschaftliche Logistik, der geringe Platzbedarf auf der Baustelle sowie die Leistungsfähigkeit bei großen Ausladungen über Störkanten hinweg. Der Betrieb erfolgt zudem geräuscharm und emissionsfrei mit Baustellenstrom.
Das Konzept kommt bei den Kunden an. So sei die gute Auslastung in den vergangenen Jahren der ausschlaggebende Grund gewesen, erneut in einen Mobilbaukran zu investieren. Auch für das Jahr 2026 sind die Auftragsbücher bereits erfreulich gut gefüllt. Die Richi AG erhält nicht nur positives Feedback von ihren Kunden, sondern auch vom eigenen Personal. „Wir haben unsere Kranführer aktiv in die Auswahl des Modells und die Konfiguration eingebunden. Mit dieser Investition stärken wir nicht nur unsere Flotte, sondern auch die Zufriedenheit und Motivation unseres Teams und sind bestens für kommende Projekte gerüstet“, so Fleck.
Richi ersetzt seinen 19 Jahre alten MK 100 durch den moderneren und leistungsstärkeren MK 120-5.1E. „Besonders überzeugt hat uns die hohe Tragkraft mit 3-Tonnen-Zusatzballast. Beim maximalen Radius von 52 Metern hebt er beachtliche 2,1 Tonnen. Wir haben eine Großzahl von Zimmereien, Holzbauunternehmen, Dachdecker sowie Garten und Landschaftsbauer in unserem Kundenstamm. Der MK 120-5.1E ist schnell aufgestellt, braucht wenig Platz und kann häufig dort eingesetzt werden, wo unsere LKW-Ladekrane und der MK 88 nicht mehr ausreichen. Er eignet sich ideal und effizient für kurze Einsätze“, so Fleck.
